KomplementärTherapie (KT) in der Schweiz
Die KomplementärTherapie (KT) ist ein Zusammenschluss verschiedener Körpertherapien, die dasselbe Ziel verfolgen und ähnliche Herangehensweisen haben.
Komplementär bedeutet unterstützend, begleitend. Die KT stellt also keine Diagnosen und gibt kein Heilversprechen ab. Die KT geht von einem ganzheitlichen Menschenbild aus und unterstützt das Gesunde im Menschen. Jede KT Methode ist körper-, prozess-, lösungsorientiert und interaktiv. Die Ziele der KT sind die Stärkung der Selbstregulation, die Förderung der Selbstwahrnehmung und die Stärkung der Genesungskompetenz. Dabei wird der Fokus auf die Ressourcen, die Resilienz, die Kohärenz, sowie auf die Selbstermächtigung gelegt.
Die Biodynamische Craniosacral Therapie (BCST) gehört mit ihrer Methode zur KT und setzt die Ziele und Fokusse in jeder Behandlung um.
Dabei orientiert sie siechen dem innewohnenden Behandlungsplan des Klienten und unterstützt diesen durch das Erspüren der Flüssigkeitsrhytmen und der Membranen, anstelle rein mechanischer Griffe. Eine sichere verbale Prozessbegleitung hilft die emotionalen und körperlichen Traumata zu integrieren. Fundiertes medizinisches Grundwissen und ethische Richtlinien werden in jeder Behandlung mit einbezogen.
Darum macht die fundierte Schweizer Ausbildung, der OdA KT-Standard und der ganzheitlicher Ansatz den Unterschied in der therapeutischen Praxis.
In der Schweiz geniesst die KomplementärTherapie – und insbesondere die Craniosacral Therapie – eine strukturierte, staatlich anerkannte Verankerung, die international ihresgleichen sucht. Meine Ausbildung orientiert sich an diesen strengen Schweizer Richtlinien (wie OdA KT und ICSB).
Die Schweizer Ausbildung (OdA KT & ICSB Standard)
- Umfassender Gesamtumfang: Meist über 1.300 Ausbildungsstunden, bestehend aus Methodenausbildung, fundiertem Tronc Commun (Medizin & Psychologie) und strukturiertem Praktikum.
- Intensiver Eigenprozess: Verpflichtende Selbsterfahrung und Reflexionsarbeit (z. B. zahlreiche begleitete Behandlungen), um eigene Muster zu erkennen und Klienten neutral zu begleiten.
- Prozessorientierte verbale Begleitung: Mehr als reine Körperarbeit – Einbezug von Focusing, Traumadynamiken und systemischen Gleichgewichtszuständen.
- Staatliche (eidgenössische) Anerkennung: Klarer, geschützter Berufstitel mit hoher gesundheitspolitischer Akzeptanz und Qualitätskontrolle.
